11 makes a Team!

Doch global verbindet der Fußball weit mehr als elf Menschen. Und deswegen finden wir, dass der für uns schönste Sport der Welt auch allen gleichermaßen zugänglich sein sollte. Das gilt hier genauso wie in Ghana, wo die Fußballbegeisterung derjenigen der Deutschen in nichts nachsteht. Es braucht vergleichbar weniges: Ein Feld, zwei Tore, einen Ball. Und Fußballschuhe. Letztere sind jedoch gerade in ländlichen Gegenden Ghanas schwer zu bekommen. Aus diesem Grund wollen wir mit dem Projekt „Back to the Boots“ ausrangierte oder im Schrank verkümmernde Fußballschuhe nach Busua in Ghana schicken, wo die Abnehmer*innen dadurch die Chance bekommen, auf dem Platz mitzuspielen. Genaueres erfahrt in den Fragen & Antworten.

#RUNDMACHEN
#GLOBALPLAYING

11 makes a Team!

Doch global verbindet der Fußball weit mehr als elf Menschen. Und deswegen finden wir, dass der für uns schönste Sport der Welt auch allen gleichermaßen zugänglich sein sollte. Das gilt hier genauso wie in Ghana, wo die Fußballbegeisterung derjenigen der Deutschen in nichts nachsteht.

Es braucht vergleichbar weniges: Ein Feld, zwei Tore, einen Ball. Und Fußballschuhe. Letztere sind jedoch gerade in ländlichen Gegenden Ghanas schwer zu bekommen. Aus diesem Grund wollen wir mit dem Projekt „Back to the Boots“ ausrangierte oder im Schrank verkümmernde Fußballschuhe nach Busua in Ghana schicken, wo die Abnehmer*innen dadurch die Chance bekommen, auf dem Platz mitzuspielen. Genaueres erfahrt in den Fragen & Antworten.

#RUNDMACHEN #GLOBALPLAYING

Support der Fußball-Community
in Busua und Umgebung

Wir möchten mit Sachspenden, in Form von gebrauchten Fußballschuhen und Schienbeinschonern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Ghana dabei unterstützen, ihrer Liebe zum Fußball nachgehen zu können – und zwar mit den gleichen Möglichkeiten wie wir in Deutschland. Vor Ort werden wir von der lokalen Organisation Teach on the Beach unterstützt, die sich um die faire Verteilung unserer Spenden kümmert.

Infos zu Teach on the Beach gibt es unter www.teachonthebeach.org
Mehr erfahren
Support der Fußball-Community in Busua und Umgebung

Wir möchten mit Sachspenden, in Form von gebrauchten Fußballschuhen und Schienbeinschonern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Ghana dabei unterstützen, ihrer Liebe zum Fußball mit den gleichen Möglichkeiten nachgehen zu können, wie wir in Deutschland. Vor Ort werden wir von der lokalen Organisation Teach on the Beach unterstützt, die sich um die faire Verteilung unserer Spenden kümmert.

Infos zu Teach on the Beach gibt es unter www.teachonthebeach.org
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Wie sollten die Schuhe aussehen?

Bitte spendet nur Schuhe, die noch gut in Schuss sind. Besonders benötigt werden Schuhe in Kindergrößen und den gängigen Erwachsenengrößen zwischen 38 und 44.

Spenden können per Post an uns geschickt oder bei unseren Partnern abgegeben werden. Nehmt bei Fragen gerne einfach Kontakt mit uns auf.

Wie sollten die Schuhe aussehen?

Bitte spendet nur Schuhe, die noch gut in Schuss sind. Besonders benötigt werden Schuhe in Kindergrößen und den gängigen Erwachsenengrößen zwischen 38 und 44.

Spenden können per Post an uns geschickt oder bei unseren Partnern abgegeben werden. Nehmt bei Fragen gerne einfach Kontakt mit uns auf.

Vorgeplänkel ♥ Mädchen- und Frauenfußball

Ein besonderes Anliegen ist uns der Mädchen- und Frauenfußball, da dieser in Ghana noch in den Kinderschuhen steckt. In der dortigen Gesellschaft ist die Rolle der Mädchen und Frauen noch immer primär die der Hausfrau und Mutter. Zeit für Freizeitbeschäftigungen bleibt da kaum, sodass Sport nahezu ausschließlich von Jungs betrieben wird. Dass wir diese Gesellschaftsstruktur nicht von heute auf morgen aufbrechen können, wissen wir. Jedoch wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass auch weibliche Dorfbewohnerinnen zwischen ihren alltäglichen Aufgaben hin und wieder die Möglichkeit bekommen die Freude am Sport zu erleben. Nähere Infos, wie wir dabei vorgehen und über unseren Partner, die Sabi Soccer Academy, findet ihr unten in den Fragen & Antworten.

Nähere Infos findet ihr unter:
www.sabisocceracademy.org
Mehr erfahren
Vorgeplänkel ♥ Mädchen- und Frauenfußball

Ein besonderes Anliegen ist uns der Mädchen- und Frauenfußball, da dieser in Ghana noch in den Kinderschuhen steckt. In der dortigen Gesellschaft ist die Rolle der Mädchen und Frauen noch immer primär die der Hausfrau und Mutter.

Zeit für Freizeitbeschäftigungen bleibt da kaum, sodass Sport nahezu ausschließlich von Jungs betrieben wird. Dass wir diese Gesellschaftsstruktur nicht von heute auf morgen aufbrechen können, wissen wir. Jedoch wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass auch weibliche Dorfbewohnerinnen zwischen ihren alltäglichen Aufgaben hin und wieder die Möglichkeit bekommen die Freude am Sport zu erleben. Nähere Infos, wie wir dabei vorgehen und über unseren Partner, die Sabi Soccer Academy, findet ihr unten in den Fragen & Antworten.

Nähere Infos findet ihr unter: www.sabisocceracademy.org
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Sei ein Teil des Teams – Jetzt seid ihr dran!

Schickt uns eure gebrauchten Fußballschuhe.

Bin dabei!
Wo sind wir?

Unsere Base ist in Busua, einem kleinen Fischerort in Ghana, nahe der Grenze zur Elfenbeinküste.

Unterstützer*in werden
Wo sind wir?

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Wie kann ich mir Busua vorstellen?

Ghana könnte mit seinen von Palmen gespickten, kilometerlangen, goldenen Sandstränden ohne Probleme mit beliebten Urlaubsländern wie Costa Rica oder Bali mithalten. Begibt man sich auf die lange Reise nach Busua, empfängt einen nicht nur die tropische Hitze, sondern allem voran die Herzlichkeit der Menschen. Die Älteren Grüßen mit einem leisen „Akwaaba“ (= „Willkommen“), während die Kinder laut „Hello Obruni“ durcheinander rufen („Obruni“ gilt als gängiger Ausdruck für hellhäutige Besucher*innen und ist ohne negative Konnotationen zu verstehen). Wenn die Einheimischen von ihrem Dorf erzählen, fällt immer wieder der Begriff „Paradies“. Neben den guten Wellen ein weiterer Grund, warum Busua in der Surf-Community als Geheimtipp wachsende Bekanntheit genießt.

Hauptstadt: Accra
Einwohnerzahl: 30,95 Mio
Fläche: 238.537 km²
Wie kann ich mir Busua vorstellen?

Ghana könnte mit seinen von Palmen gespickten, kilometerlangen, goldenen Sandstränden ohne Probleme mit beliebten Urlaubsländern wie Costa Rica oder Bali mithalten.

Begibt man sich auf die lange Reise nach Busua, empfängt einen nicht nur die tropische Hitze, sondern allem voran die Herzlichkeit der Menschen. Die Älteren Grüßen mit einem leisen „Akwaaba“ (= „Willkommen“), während die Kinder laut „Hello Obruni“ durcheinander rufen („Obruni“ gilt als gängiger Ausdruck für hellhäutige Besucher*innen und ist ohne negative Konnotationen zu verstehen).

Wenn die Einheimischen von ihrem Dorf erzählen, fällt immer wieder der Begriff „Paradies“. Neben den guten Wellen ein weiterer Grund, warum Busua in der Surf-Community als Geheimtipp wachsende Bekanntheit genießt.

Hauptstadt: Accra
Einwohnerzahl: 30,95 Mio
Fläche: 238.537 km²
Welche Rolle spielt Fußball in Ghana und Busua?

Keine andere Sportart ist in Ghana so beliebt wie der Fußball. Am Strand trifft man Grüppchen gemischten Alters, die den Ball hin und her kicken. Etwas strenger und exklusiver geht es auf dem Fußballplatz zu, der am Rand des Dorfes liegt, kurz bevor man in den Busch gelangt.

Spielen kann dort nur, wer Fußballschuhe besitzt. Doch die zu bekommen, ist nicht leicht (Fragen und Antworten). Und so ist es oft schwer, überhaupt 22 Spieler*innen zusammentrommeln zu können.

Damit in Zukunft niemand mehr vom Training wegen fehlenden Equipments ausgeschlossen wird, braucht es mehr Schuhe. Für viele ist es vielleicht nur das zweite oder dritte Paar Fußballschuhe, das sie abgeben würden. Für die Jungs und Mädels in Busua hingegen ist es die Chance, einem Team anzugehören und die Freude am Sport gemeinsam auf dem Platz ausleben zu können.

Welche Rolle spielt Fußball in Ghana und Busua?

Keine andere Sportart ist in Ghana so beliebt wie der Fußball. Am Strand trifft man Grüppchen gemischten Alters, die den Ball hin und her kicken. Etwas strenger und exklusiver geht es auf dem Fußballplatz zu, der am Rand des Dorfes liegt, kurz bevor man in den Busch gelangt.

Spielen kann dort nur, wer Fußballschuhe besitzt. Doch die zu bekommen, ist nicht leicht (Fragen und Antworten). Und so ist es oft schwer, überhaupt 22 Spieler*innen zusammentrommeln zu können.

Damit in Zukunft niemand mehr vom Training wegen fehlenden Equipments ausgeschlossen wird, braucht es mehr Schuhe. Für viele ist es vielleicht nur das zweite oder dritte Paar Fußballschuhe, das sie abgeben würden. Für die Jungs und Mädels in Busua hingegen ist es die Chance, einem Team anzugehören und die Freude am Sport gemeinsam auf dem Platz ausleben zu können.

Ein Feld, zwei Tore, ein Ball.

Fragen & Antworten

Hier findet ihr hoffentlich die Antworten auf alle eure Fragen zu Back to the Boots. Falls nicht: Schreibt uns einfach eine E-Mail und wir versuchen, eure Fragen persönlich zu beantworten.

Du kannst uns mit gebrauchten Fußballschuhen und Schienbeinschonern (bitte nur geputzt und gut erhalten) unterstützen, die du bei den Sammelstationen unserer Partner abgeben oder uns per Post schicken kannst. Wir suchen primär Schuhe in Kindergrößen sowie in den gängigen Erwachsenengrößen zwischen 38 und 44.

Demnächst werdet ihr uns auch mit Geldspenden unterstützen können.

Derzeit können wir aus steuerlichen Gründen noch keine Geldspenden annehmen. Wir sind aber mit dem Finanzamt schon dabei, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. In den nächsten Wochen werden wir ein Spendenkonto einrichten, sodass ihr uns und unsere Partner*innen auch finanziell unterstützen könnt.

Wir können euch dann selbstverständlich auch Spendenquittungen ausstellen.

Um uns eure Sachspenden zukommen zu lassen, habt ihr zwei Möglichkeiten:

1. Schickt uns ein Päckchen an:

Sinzenetti Bürogemeinschaft, ℅ Patrick Leiber, Zenettistraße 47, 80337 München

2. Oder gebt eure Spende bei einem unserer Partner ab. Eine vollständige Liste unserer Partner findest du unten auf dieser Website. Klärt am besten vorher die aktuellen Öffnungszeiten oder setzt euch mit unseren Partnern in Verbindung, weil diese – gerade in Corona Zeiten – möglicherweise nicht immer anzutreffen sind.

Geldspenden werden bald möglich sein. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Bitte spendet nur Sachen, die noch in einem brauchbaren Zustand sind. Schuhe werden vor allem in Kindergrößen und den gängigen Erwachsenengrößen 38 bis 44 benötigt. Ihr könnt uns helfen, indem ihr Schuhe jeweils paarweise zusammenbindet oder verpackt und mit der Größe beschriftet.

Zuerst sammeln wir die Schuhe in unseren Sammelstationen und bei uns in München. Anschließend werden die Schuhe verpackt und per DHL nach Ghana gesendet. Dort werden sie von unseren Teams von Teach on the Beach und Sabisoccer entgegengenommen und direkt an die Mädels und Jungs verteilt.

Wir lieben den Fußball und wir finden, dass alle den gleichen Zugang zum Fußball haben sollten. Die Frage, ob man sich Schuhe leisten kann oder nicht, sollte nicht darüber entscheiden, ob man beim schönsten Spiel der Welt mitspielen darf.

Unseren Podcast machen wir, weil es uns schlichtweg Spaß macht. Trotzdem hatten wir schon von Anfang an den Wunsch, dem Ganzen noch einen zusätzlichen Sinn zu geben. Diese Möglichkeit sehen wir nun in dem Projekt Back to the Boots.

Die Initiative für Back to the Boots kam eigentlich nicht von uns, sondern von den Jungs und Mädels in Busua selbst.

Farina, die zusammen mit uns Vorgeplänkel Jungs Back to the Boots gegründet hat, hat bis März 2020 im Rahmen einer Forschung zum Surfen ein halbes Jahr in Busua verbracht und konnte so die dortige Community kennenlernen. Im Frühjahr 2021 kehrte sie für weitere Interviews zurück nach Busua. Vor ihrer Abreise baten sie ihre ghanaischen Freund*innen um einen Gefallen, nämlich ob sie insbesondere für die Kinder und Jugendlichen im Ort gebrauchte Fußballschuhe aus Deutschland mitbringen könne. Es fehle schlichtweg am elementarsten Equipment. Erst recht, da wegen Corona keine ausländischen Tourist*innen mehr in das Städtchen kommen.

Auf der Suche nach gebrauchten Schuhen wandte sich Farina an uns, weil sie hoffte, wir hätten selbst noch gebrauchte Schuhe im Keller. Hatten wir leider nicht. Stattdessen entstand die Idee, unsere Reichweite und unser Netzwerk über den Vorgeplänkel Podcast zu nutzen, um so viele Schuhe zu sammeln, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche unterstützt werden können.

Wir starten mit Back to the Boots in Busua, weil die Initiative von Jungs und Mädels aus dem Ort kam. Durch Farina haben wir dort einen sehr guten Draht zur lokalen Community und bereits ansässigen und etablierten Hilfsorganisationen. Denn beim Spenden ist es wie beim Fußball: Was zählt ist auf dem Platz.

Busua soll natürlich nur ein Anfang sein. Die Jungs und Mädels in Busua träumen davon, eine Liga zu gründen, in der sie gegen Teams aus umliegenden Städten und Dörfern spielen können. Regionale Verbände und einen richtigen Spielbetrieb wie hier in Deutschland gibt es dort nämlich bisher nicht. Mit unseren Spenden möchten wir helfen, diesen Traum zu verwirklichen, weshalb wir anschließend die Communitys in den umliegenden Städten und Dörfern unterstützen möchten.

Derzeit werden in Busua selbst etwa 200 Paar Fußballschuhe (und sonstiges Equipment in entsprechender Anzahl) benötigt. Diese Zahl entspricht somit unserem ersten Spendenziel. Sobald dieses Ziel erreicht ist, möchten wir uns um die Nachbardörfer kümmern. Auch hier sorgen unsere Freund*innen von Teach on the Beach für eine faire Verteilung.

Sportgeschäfte gibt es allenfalls in den Großstädten wie Accra, der Hauptstadt, die von unserer Base in Busua eine 6-stündige Busfahrt entfernt ist. Außerdem kann ein Großteil der jungen Einheimischen sich schlichtweg keine Schuhe leisten, denn Verdienstmöglichkeiten gibt es in den ländlichen Regionen Ghanas nur wenige. Erst recht seit COVID die Region gebeutelt hat und Tourist*innen ausbleiben. Die Schuhe, die es gibt, wurden meist von Besucher*innen mitgebracht oder zurückgelassen.

Wir achten bei der Verteilung der Schuhe darauf, dass wir nur dort tätig sind, wo es keine lokalen Sportgeschäfte gibt, um die wirtschaftlichen Grundlagen der Communitys nicht negativ zu beeinflussen.

Der Grund, warum wir in erster Linie gebrauchte Schuhe spenden und nicht einfach neue Schuhe kaufen wollen, ist Nachhaltigkeit. Aus unserer Sicht wird zu viel neu gekauft und nach kürzester Zeit weggeworfen. Gerade Kinderschuhe passen meistens nur für ein paar Monate und werden danach häufig in noch einwandfreiem Zustand entsorgt. Wir finden, dass das nicht so sein sollte.

Neue Schuhe möchten wir nur in Ausnahmefällen zukaufen, beispielsweise wenn in bestimmten Größen zu wenige Schuhe gespendet wurden. Die Schuhe werden dann bei einem lokalen Sporthändler in Accra gekauft.

Ansonsten sollen Geldspenden primär für Zwecke ausgegeben werden, die den Kindern und Jugendlichen gemeinsam zugute kommen.

Die Verteilung eurer Spenden soll natürlich möglichst fair ablaufen. Wir wollen keine Probleme schaffen und keinen Neid erzeugen, indem einige Kinder und Jugendliche mehr von den Spenden profitieren als andere.

Wer die Hilfe am meisten benötigt, lässt sich für Außenstehende nicht beurteilen. Deshalb sind in Busua unsere Freund*innen von der Organisation Teach on the Beach für die gerechte Verteilung verantwortlich. Teach on the Beach stellt hilfsbedürftigen Kindern in Busua Bildung, Unterkunft und die Versorgung mit Essen und Kleidung zur Verfügung. Die Jungs und Mädels kennen alle Kinder im Ort und deren sozialen Hintergrund und können deshalb sehr gut beurteilen, wer was benötigt.

Ben und William von Teach on the Beach könnt ihr übrigens auch in unserem Video über den Fußball in Busua kennenlernen.

Die Verteilung der Geschlechterrollen in Ghana ist extrem patriarchalisch. Für Frauen ist häufig nur die Rolle der Hausfrau und Mutter vorgesehen, weshalb die Mädchen schon im Kindesalter stark in die Haushaltsarbeit eingebunden und früh zu „guten Müttern“ erzogen werden. Für Freizeitaktivitäten bleibt deshalb selbst bei jüngeren Mädchen kaum Zeit. Sport wird deshalb nahezu ausschließlich von Jungs betrieben. Einige Mädchen in Busua sitzen häufig am Spielfeldrand und schauen zu, trauen sich jedoch nur selten, selbst ins Spielgeschehen einzugreifen.

Um hier einen Wandel voranzutreiben, ist sehr viel mehr erforderlich, als Sachspenden. Die Mädchen müssen gestärkt und ihre Familien ermutigt werden, auch den Töchtern die Gelegenheit für Freizeit und Sport zu geben. Die Jungs auf dem Platz müssen lernen, die Mädchen mitspielen zu lassen oder den Platz auch mal ganz den Mädchen zu überlassen.

Für einen solchen gesellschaftlichen Prozess ist es nicht mit Sachspenden getan. Eine Organisation, die diesen Wandel in Ghana vorantreiben möchte, ist die Sabi Soccer Academy von Robert Sackey, dem Trainer der ghanaischen U-20 Frauen-Nationalmannschaft. Robert geht gemeinsam mit Profispielerinnen in Schulen, spricht mit Mädchen und deren Familien und versucht, diese zum Fußball zu motivieren.

Die Arbeit der Sabi Soccer Academy möchten wir mit Sachspenden unterstützen. Wenn Robert den Mädchen Schuhe und Equipment mitbringen kann, fällt immerhin eine Hürde weg, die die Kinder davon abhalten könnte, ihrem Traum vom Fußballspielen nachzugehen.

Bis die gespendeten Schuhe in Ghana ankommen, haben wir eine ganze Reihe von Kosten, zum Beispiel für den Versand, Zollgebühren und Transporte in Europa und Ghana. Diese Kosten sollen zunächst durch eure Geldspenden gedeckt werden.

Verbleibendes Spendengeld wird zunächst dafür verwendet, eventuelle Lücken bei den Sachspenden zu schließen (z.B. wenn bestimmte Schuhgrößen fehlen). Wenn wir neue Schuhe oder Equipment nachkaufen müssen, tun wir dies bei lokalen Sportgeschäften in Accra.

Sofern anschließend weiteres Geld vorhanden ist, wird dieses in Material investiert, das für die Pflege und Ausstattung des Fußballplatzes in Busua benötigt wird. Eine wichtige erste Anschaffung wäre ein Rasenmäher, da die Jungs und Mädels häufig im mehr als knöchelhohen Steppengras spielen müssen. Hinter einem der Tore beginnt direkt der Busch, in dem sich auch mal Schlangen und andere Tiere tummeln. Ein Fangzaun würde hier helfen, damit die Kids nicht jedes Mal ihre Gesundheit riskieren müssen, wenn ein Ball neben das Tor geht und aus dem Busch geholt werden muss.

Wir werden unsere jeweiligen Spendenziele und die getätigten Anschaffungen natürlich regelmäßig aktualisieren, da uns vollständige Transparenz wichtig ist. Unsere eigene Arbeit ist natürlich 100% ehrenamtlich.

Fragen & Antworten

Hier findet ihr hoffentlich die Antworten auf alle eure Fragen zu Back to the Boots. Falls nicht: Schreibt uns einfach eine E-Mail und wir versuchen, eure Fragen persönlich zu beantworten.

Du kannst uns mit gebrauchten Fußballschuhen und Schienbeinschonern (bitte nur geputzt und gut erhalten) unterstützen, die du bei den Sammelstationen unserer Partner abgeben oder uns per Post schicken kannst. Wir suchen primär Schuhe in Kindergrößen sowie in den gängigen Erwachsenengrößen zwischen 38 und 44.

Demnächst werdet ihr uns auch mit Geldspenden unterstützen können.

Derzeit können wir aus steuerlichen Gründen noch keine Geldspenden annehmen. Wir sind aber mit dem Finanzamt schon dabei, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. In den nächsten Wochen werden wir ein Spendenkonto einrichten, sodass ihr uns und unsere Partner*innen auch finanziell unterstützen könnt. Wir können euch dann selbstverständlich auch Spendenquittungen ausstellen.

Um uns eure Sachspenden zukommen zu lassen, habt ihr zwei Möglichkeiten:

1. Schickt uns ein Päckchen an:
Sinzenetti Bürogemeinschaft,℅ Patrick Leiber, Zenettistraße 47, 80337 München

2. Oder gebt eure Spende bei einem unserer Partner ab. Eine vollständige Liste unserer Partner findest du unten auf dieser Website. Klärt am besten vorher die aktuellen Öffnungszeiten oder setzt euch mit unseren Partnern in Verbindung, weil diese – gerade in Corona Zeiten – möglicherweise nicht immer anzutreffen sind.

Geldspenden werden bald möglich sein. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Bitte spendet nur Sachen, die noch in einem brauchbaren Zustand sind. Schuhe werden vor allem in Kindergrößen und den gängigen Erwachsenengrößen 38 bis 44 benötigt. Ihr könnt uns helfen, indem ihr Schuhe jeweils paarweise zusammenbindet oder verpackt und mit der Größe beschriftet.

Zuerst sammeln wir die Schuhe in unseren Sammelstationen und bei uns in München. Anschließend werden die Schuhe verpackt und per DHL nach Ghana gesendet. Dort werden sie von unseren Teams von Teach on the Beach und Sabisoccer entgegengenommen und direkt an die Mädels und Jungs verteilt.

Wir lieben den Fußball und wir finden, dass alle den gleichen Zugang zum Fußball haben sollten. Die Frage, ob man sich Schuhe leisten kann oder nicht, sollte nicht darüber entscheiden, ob man beim schönsten Spiel der Welt mitspielen darf.

Unseren Podcast machen wir, weil es uns schlichtweg Spaß macht. Trotzdem hatten wir schon von Anfang an den Wunsch, dem Ganzen noch einen zusätzlichen Sinn zu geben. Diese Möglichkeit sehen wir nun in dem Projekt Back to the Boots.

Die Initiative für Back to the Boots kam eigentlich nicht von uns, sondern von den Jungs und Mädels in Busua selbst.

Farina, die zusammen mit uns Vorgeplänkel Jungs Back to the Boots gegründet hat, hat bis März 2020 im Rahmen einer Forschung zum Surfen ein halbes Jahr in Busua verbracht und konnte so die dortige Community kennenlernen. Im Frühjahr 2021 kehrte sie für weitere Interviews zurück nach Busua. Vor ihrer Abreise baten sie ihre ghanaischen Freund*innen um einen Gefallen, nämlich ob sie insbesondere für die Kinder und Jugendlichen im Ort gebrauchte Fußballschuhe aus Deutschland mitbringen könne. Es fehle schlichtweg am elementarsten Equipment. Erst recht, da wegen Corona keine ausländischen Tourist*innen mehr in das Städtchen kommen.

Auf der Suche nach gebrauchten Schuhen wandte sich Farina an uns, weil sie hoffte, wir hätten selbst noch gebrauchte Schuhe im Keller. Hatten wir leider nicht. Stattdessen entstand die Idee, unsere Reichweite und unser Netzwerk über den Vorgeplänkel Podcast zu nutzen, um so viele Schuhe zu sammeln, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche unterstützt werden können.

Wir starten mit Back to the Boots in Busua, weil die Initiative von Jungs und Mädels aus dem Ort kam. Durch Farina haben wir dort einen sehr guten Draht zur lokalen Community und bereits ansässigen und etablierten Hilfsorganisationen. Denn beim Spenden ist es wie beim Fußball: Was zählt ist auf dem Platz.

Busua soll natürlich nur ein Anfang sein. Die Jungs und Mädels in Busua träumen davon, eine Liga zu gründen, in der sie gegen Teams aus umliegenden Städten und Dörfern spielen können. Regionale Verbände und einen richtigen Spielbetrieb wie hier in Deutschland gibt es dort nämlich bisher nicht. Mit unseren Spenden möchten wir helfen, diesen Traum zu verwirklichen, weshalb wir anschließend die Communitys in den umliegenden Städten und Dörfern unterstützen möchten.

Derzeit werden in Busua selbst etwa 200 Paar Fußballschuhe (und sonstiges Equipment in entsprechender Anzahl) benötigt. Diese Zahl entspricht somit unserem ersten Spendenziel. Sobald dieses Ziel erreicht ist, möchten wir uns um die Nachbardörfer kümmern. Auch hier sorgen unsere Freund*innen von Teach on the Beach für eine faire Verteilung.

Sportgeschäfte gibt es allenfalls in den Großstädten wie Accra, der Hauptstadt, die von unserer Base in Busua eine 6-stündige Busfahrt entfernt ist. Außerdem kann ein Großteil der jungen Einheimischen sich schlichtweg keine Schuhe leisten, denn Verdienstmöglichkeiten gibt es in den ländlichen Regionen Ghanas nur wenige. Erst recht seit COVID die Region gebeutelt hat und Tourist*innen ausbleiben. Die Schuhe, die es gibt, wurden meist von Besucher*innen mitgebracht oder zurückgelassen.

Wir achten bei der Verteilung der Schuhe darauf, dass wir nur dort tätig sind, wo es keine lokalen Sportgeschäfte gibt, um die wirtschaftlichen Grundlagen der Communitys nicht negativ zu beeinflussen.

Der Grund, warum wir in erster Linie gebrauchte Schuhe spenden und nicht einfach neue Schuhe kaufen wollen, ist Nachhaltigkeit. Aus unserer Sicht wird zu viel neu gekauft und nach kürzester Zeit weggeworfen. Gerade Kinderschuhe passen meistens nur für ein paar Monate und werden danach häufig in noch einwandfreiem Zustand entsorgt. Wir finden, dass das nicht so sein sollte.

Neue Schuhe möchten wir nur in Ausnahmefällen zukaufen, beispielsweise wenn in bestimmten Größen zu wenige Schuhe gespendet wurden. Die Schuhe werden dann bei einem lokalen Sporthändler in Accra gekauft.

Ansonsten sollen Geldspenden primär für Zwecke ausgegeben werden, die den Kindern und Jugendlichen gemeinsam zugute kommen.

Die Verteilung eurer Spenden soll natürlich möglichst fair ablaufen. Wir wollen keine Probleme schaffen und keinen Neid erzeugen, indem einige Kinder und Jugendliche mehr von den Spenden profitieren als andere.

Wer die Hilfe am meisten benötigt, lässt sich für Außenstehende nicht beurteilen. Deshalb sind in Busua unsere Freund*innen von der Organisation Teach on the Beach für die gerechte Verteilung verantwortlich. Teach on the Beach stellt hilfsbedürftigen Kindern in Busua Bildung, Unterkunft und die Versorgung mit Essen und Kleidung zur Verfügung. Die Jungs und Mädels kennen alle Kinder im Ort und deren sozialen Hintergrund und können deshalb sehr gut beurteilen, wer was benötigt.

Ben und William von Teach on the Beach könnt ihr übrigens auch in unserem Video über den Fußball in Busua kennenlernen.

Die Verteilung der Geschlechterrollen in Ghana ist extrem patriarchalisch. Für Frauen ist häufig nur die Rolle der Hausfrau und Mutter vorgesehen, weshalb die Mädchen schon im Kindesalter stark in die Haushaltsarbeit eingebunden und früh zu „guten Müttern“ erzogen werden. Für Freizeitaktivitäten bleibt deshalb selbst bei jüngeren Mädchen kaum Zeit. Sport wird deshalb nahezu ausschließlich von Jungs betrieben. Einige Mädchen in Busua sitzen häufig am Spielfeldrand und schauen zu, trauen sich jedoch nur selten, selbst ins Spielgeschehen einzugreifen.

Um hier einen Wandel voranzutreiben, ist sehr viel mehr erforderlich, als Sachspenden. Die Mädchen müssen gestärkt und ihre Familien ermutigt werden, auch den Töchtern die Gelegenheit für Freizeit und Sport zu geben. Die Jungs auf dem Platz müssen lernen, die Mädchen mitspielen zu lassen oder den Platz auch mal ganz den Mädchen zu überlassen.

Für einen solchen gesellschaftlichen Prozess ist es nicht mit Sachspenden getan. Eine Organisation, die diesen Wandel in Ghana vorantreiben möchte, ist die Sabi Soccer Academy von Robert Sackey, dem Trainer der ghanaischen U-20 Frauen-Nationalmannschaft. Robert geht gemeinsam mit Profispielerinnen in Schulen, spricht mit Mädchen und deren Familien und versucht, diese zum Fußball zu motivieren.

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Verbleibendes Spendengeld wird zunächst dafür verwendet, eventuelle Lücken bei den Sachspenden zu schließen (z.B. wenn bestimmte Schuhgrößen fehlen). Wenn wir neue Schuhe oder Equipment nachkaufen müssen, tun wir dies bei lokalen Sportgeschäften in Accra.

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